Was ist MS?

Multiple Sklerose (MS) ist eine entzündliche Erkrankung von Gehirn und Rückenmark, dem zentralen Nervensystem (ZNS), die ganz unterschiedlich verlaufen kann und vorwiegend bei Menschen zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr beginnt.

Mit einer Erkrankungshäufigkeit von ca. 1:1000 stellt sie die häufigste Erkrankung des ZNS im jungen Erwachsenenalter dar.

Die verstreuten Entzündungsherde im ZNS führen dazu, dass es so schwierig ist, über den Verlauf der MS genaue Aussagen machen zu können. Je nach Lokalisation rufen die Herde unterschiedliche Symptome hervor.

Verlauf und Beschwerdebild sind von Patient zu Patient verschieden.

Der MS-Kranke spürt dann zum Beispiel Kribbeln oder andere Missempfindungen, stolpert oft oder hat Schwierigkeiten beim Sehen.

 

Einige Aussagen über MS sind aber unwiderruflich:

MS ist

... nicht ansteckend,

... nicht tödlich,

... kein Muskelschwund,

... keine Geisteskrankheit

... und führt nicht zwangsläufig zu
einem Leben im Rollstuhl!

Obwohl man vieles über die genauen Vorgänge der Entzündungsprozesse noch nicht weiß, stehen heute unterschiedliche Therapien zur Verfügung, die den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen können.