Erfahrungsberichte
Hier erfährst du, wie es anderen Betroffenen mit der Diagnose Multiple Sklerose geht und wie sie mit dieser Krankheit umgehen.
Andrea, 54 Jahre

„Ich weiß, dass sich viele Ziele selbst mit MS erreichen lassen“.
Ich lebe bereits seit über 30 Jahren mit MS und weiß aus eigener Erfahrung, dass die Krankheit ein sehr unangenehmer Begleiter sein kann und eigentlich keinen Lebensbereich auslässt.
Aber ich weiß auch, dass sich viele Ziele selbst mit MS erreichen lassen und dass es sich lohnt, „dran zu bleiben“ und nicht aufzugeben. Die vielen Menschen, die ich bei der DMSG kennengelernt habe, sind glückliche Bereicherungen für mein Leben, die ich nicht missen möchte!
Als Betroffenen-Beraterin in Wuppertal macht es mir seit Jahren sehr viel Freude, andere Betroffene ein Stück auf Ihrem Weg zu begleiten.
Natascha, 34 Jahre

„Ich bin ganz sicher mehr als meine MS“.
Mit 18 kam die Diagnose – mitten im Aufbruch ins Erwachsenenleben. Während andere sich auf das Abenteuer „Selbstständigkeit“ stürzten, hatte ich plötzlich eine unerwartete Begleiterin: die Multiple Sklerose.
Heute kann ich sagen: Wir haben uns arrangiert. Sie ist da, aber sie bestimmt nicht mein Leben.
Ich bin Logopädin mit Herz, Patentante mit Begeisterung, Partnerin, Freundin und Familienmensch. Ich lache viel, liebe das Leben und gestalte meinen Alltag nach meinen eigenen Vorstellungen – nicht nach den Spielregeln der MS.
MS? Ja, aber bitte nur als Randfigur in meinem ganz persönlichen Drehbuch!
Christian, 55 Jahre

„Mit Humor bin ich stärker als der Mangel in meinem Körper.“
Ich habe dir Diagnose MS schon in den 90-iger Jahren bekommen.
Klar, die Buchstaben „MS“ lassen sich kaum verdauen und ich hatte tierische Angst.
Natürlich weiß ich auch, dass es endlos viele deutlich schlimmere Krankheiten gibt. (Dieser Spruch hilft anfangs auch verdammt wenig.)
Mit schwarzem Humor lernt ihr, stärker zu sein als der Mangel in eurem Körper und auch trotz allem … lachen zu können!



