Leben mit MS

Leben mit Multipler Sklerose

Was heißt das eigentlich – Leben mit MS? Mit der Diagnose rechnet niemand. Wenn es einen trifft, kommen erst einmal viele Fragen auf die Betroffenen und Ihre Angehörigen zu.

  • Was heißt das jetzt für mich?
  • Was bedeutet das für meine Lebensplanung?
  • Kann ich überhaupt noch arbeiten?
  • Wie schaffe ich das alles?

Die Diagnose MS bedeutet auch sich auf Unerwartetes einzustellen. Denn die Krankheit kann ganz verschiedene Symptome bewirken.

Wir von der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft Wuppertal möchten MS-Betroffene und ihre Angehörigen unterstützen. Dazu bieten wir Ihnen an, über alle Ihre Fragen zu sprechen. Kommen Sie in unsere Beratungsstelle oder zu unserem Stammtisch.

Erfahrungsberichte

Hier erfahren Sie, wie es anderen Betroffenen mit der Diagnose Multiple Sklerose geht und wie sie mit dieser Krankheit umgehen.

Andrea, 55 Jahre

Andrea, lebt über 30 Jahren mit MS.

„Ich weiß, dass sich viele Ziele selbst mit MS erreichen lassen“.

Karin, 61 Jahre

Karin war 53 Jahre alt als sie die Diagnose MS bekam.

„Ich habe inzwischen sehr viel über meinen Körper gelernt und weiß heute, was gut für mich ist“.

Christian, 52 Jahre

Christian hat gelernt, trotz allem zu lachen.

„Mit Humor bin ich stärker
als der Mangel in meinem Körper.“

Was ist Multiple Sklerose (MS)?

Die Krankheit mit den 1000 Gesichtern

Multiple Sklerose ist eine Erkrankung des zentralen Nervensystems. Es kommt zu Entzündungsherden, die später verhärten können. (multiple = zahlreich, Sklerose = Verhärtungen).


Durch die Entzündungsprozesse zerfallen die Schützhüllen der Nervenfasern. Die Signalübertragung gestört. Zunächst nur vorübergehend. Durch die Verhärtungen kann es zu dauerhaften Schädigungen kommen.


Die Krankheit verläuft meist in Schüben. Die Entzündungsprozesse können an unterschiedlichen Stellen im Zentralen Nervensystem und in unterschiedlicher Intensität auftreten. Wie sich die Krankheit auswirkt, ist

deshalb von Mensch zu Mensch sehr verschieden und nicht vorhersehbar. Daher spricht man von der Krankheit mit den 1.000 Gesichtern.


Mögliche Beschwerden sind zum Beispiel Missempfindungen (Kribbeln und Taubheitsgefühle), Sehstörungen, Bewegungseinschränkungen, Blasen- und Darmstörungen, aber auch extreme Müdigkeit (Fatigue) und Konzentrationsstörungen.


Die MS gilt als Autoimmunerkrankung. Die Ursachen sind noch nicht bekannt. Die Krankheit ist noch nicht heilbar, jedoch behandelbar. Die meisten Menschen, die MS haben, können auch nach Jahren noch gehen und sind arbeitsfähig.

In Deutschland leben mehr als 200.000 Menschen mit MS. Jährlich kommen etwa 2.500 Neuerkrankte hinzu. Frauen sind ungefähr doppelt so häufig betroffen wir Männer.

Quelle: dmsg-nrw.de